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Die gefährlichste Weltanschauung ist die derjenigen,
welche die Welt noch nie angeschaut haben.

(Alexander von Humboldt)
hermetic   

 


Individuation - der Weg zu Dir selbst!

"Individuation bedeutet: zum Einzelwesen werden, und, insofern wir unter Individualität unsere innerste, letzte und unvergleichbare Einzigartigkeit verstehen, zum eigenen Selbst werden. Man könnte‚ Individuation‘ darum auch als ‚Verselbstung‘ oder als ‚Selbstverwirklichung‘ übersetzen.....

Auf dem Weg seiner Individuation ist der Mensch immer wieder gefordert, sich aktiv und bewusst den neu auftauchenden Problemen zu stellen und seine Entscheidungen vor sich selbst zu verantworten. Individuation bedeutet, sich nicht danach zu richten, „was man sollte“ oder „was im allgemeinen richtig wäre“, sondern in sich hinein zu horchen, um herauszufinden, was die innere Ganzheit (das Selbst) jetzt hier in dieser Situation „von mir oder durch mich“ bewirken will.“.....

Man kann hier die Frage aufwerfen, warum es denn wünschenswert sei, daß ein Mensch sich individuiere. Es ist nicht nur wünschenswert, sondern sogar unerläßlich, weil durch die Vermischung das Individuum in Zustände gerät und Handlungen begeht, die es uneinig mit sich selber machen. Von jeder unbewußten Vermischung und Unabgetrenntheit geht nämlich ein Zwang aus, so zu sein und zu handeln, wie man selber nicht ist. Man kann darum weder einig damit sein, noch kann man dafür Verantwortung übernehmen. Man fühlt sich in einem entwürdigenden, unfreien und unethischen Zustand (...) Eine Erlösung aus diesem Zustand aber ergibt sich erst dann, wenn man so handeln kann, wie man fühlt, daß man ist. Dafür haben die Menschen ein Gefühl, zunächst vielleicht dämmerhaft und unsicher, mit fortschreitender Entwicklung aber immer stärker und deutlicher werdend (...)  (Zitat des schweizer Psychologen Carl Gustav Jung [1933] )

 

In diesem Zusammenhang stellt sich die alles entscheidende Frage:
Ist der Mensch wirklich ein "soziales Wesen"?
Ist der Mensch seinem ur-eigenen Wesen nach tatsächlich "staatenbildend" - so wie Bienen, Ameisen oder Termiten?

Oder ist das Dogma vom "sozialen Wesen" Mensch nur ein Zweckbündnis staatlicher Interessen mit einer "fiktiven Fakultät" (den "Sozial-Wissenschaften") der Universitäten?!
Ist es nicht vielmehr so, dass wir uns durch unsere sozial-staatliche "Zwangs-Konditionierung" (Kindergarten, Schule etc.) an problem-lastige Beziehungen und Gemeinschaften gewöhnt haben (Druck, Konflikte, Aggressionen, Unterordnung, Mobbing, etc.) und sie für "normal" halten ? Dass wir von klein auf in Gruppen gezwängt wurden, die sich auf natürliche Weise -durch Resonanz- so niemals gebildet hätten? Blicken wir auf die natürlichen Verhältnisse unserer Vorfahren (Kelten) zurück, dann sehen wir die Bildung von Sippen und Clans, aus denen dann auch Siedlungs-Gemeinschaften hervorgingen. Natürlich gewachsene, kleine und überschaubare Strukturen, in denen Probleme und Auseinandersetzungen, so wie wir sie heute sehen, noch undenkbar waren! Die eigenständig und autark leben und entscheiden konnten, welche "Projekte" sie zusammen verwirklichen, was sie zum Leben benötigen und was sie brauchen um gesund und glücklich zu sein!
Ja, das Leben war zu der Zeit bescheidener und einfacher aber auch frei, ungezwungen und - bis zum Aufkommen erster Herrschafts-Strukturen durch "Glaubens-Organisationen" - auch weitgehend unbeschwert!
Der Weg zu uns selbst setzt voraus, dass wir unseren eigenen, individuellen Raum zu unserer Verwirklichung zur Verfügung haben - dieser darf weder fremdbestimmt noch sonst irgendwie eingeschränkt sein. Freiheit und Selbstbestimmung ist aber schon immer den Interessen eines "Staats-Wesens" nahezu entgegengesetzt und wir müssen uns um deren Bewahrung selbst kümmern!
Grenzen in unseren Köpfen entstehen nur durch die Grenzen, die wir (kulturell, wirtschaftlich, "pädagogisch", religiös u.s.w.) auferlegt oder "übergestülpt" bekommen.
Was nicht heißt, dass es keine Grenzen und Regeln gibt - denn unsere Freiheit hört dort auf, wo wir in die Rechte und den Raum anderer (auch der Natur etc.) eingreifen.
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"Pink" © by Mordillo 
Individuation heißt auch, zu erkennen: DU bist als MITTELPUNKT DEINES Lebens geboren! Keiner übernimmt es für DICH Erfahrungen zu machen, Gefühle zu fühlen, zu lernen und DICH zu entwickeln! „Sozial“ ist seit Generationen Inbegriff und Synonym für alles „Gesellschaftliche“ - alles ist in irgend einer Form „sozialisiert“ und durchdringt alle Bereiche unseres Daseins. Sozial sein ist „gut“. Schon von Kindesbeinen an und unsere gesamte Jugend hindurch werden wir auf „sozial“ programmiert. Hinterfragt man heute diese „Sozial-ismen“ wird man schnell zum unangenehmen Gesprächspartner! Wir sind aber dennoch keine Bienen und auch keine Ameisen, sondern MENSCHEN – Männer und Frauen. Individuation und Sozialisation müssen sich nicht widersprechen oder bekämpfen. Zielführend ist auch hier das Gleichgewicht – die Vereinigung der Gegensätze. Der Sozial-ismus (ob National-, „-Demokratisch“, Christlich oder sonstwie) treibt aber schon so lange sein Unwesen, daß kaum jemand überhaupt noch erkennt, daß er als INDIVIDUUM einen eigenen Willen und einen eigenen Lebensplan besitzt!

Wenn wir aber keine sozialen Wesen sind, was sind wir dann? Etwa das Gegenteil? Asozial?
Nein. Wir sind -wenn man uns schon irgendwie einordnen möchte - empathisch-kooperative Individuen und der Unterschied zum „sozialen Wesen“ ist beträchtlich!
Das empathisch-kooperative Individuum, sprich etwa: „mitfühlend und mitwirkend-handelndes Einzelwesen“ handelt DANN gemeinschaftlich, wenn es freiwillig, angebracht, sinnvoll, nützlich, zukunftsweisend oder einfach dem Gewissen oder dem (Mit-)Gefühl und vor allem seinem WILLEN gemäß richtig und passend ist und vor allem handelt es auf Augenhöhe mit allen anderen. Ein empathisch-kooperatives Individuum sieht sich -und seine Mit-schöpfer- als Macher, als Veränderer, als unentbehrlichen, weil EINZIGARTIGEN Teil seiner Mitwelt.
Der "norm-ierte" auf "sozial" programmierte Mensch neigt zur Unterordnung, sucht Führung und Anerkennung durch „Autoritäten“, hat Schuldgefühle, wenn er „NEIN!“ sagen muss, opfert sich für andere auf, die er auf der „hilfsbedürftigen Skala“ noch unter sich sieht und sieht sich selbst als kleines -oft nichtiges- Rädchen im großen Getriebe der Gesellschaft -ganz im Sinne eines Staates oder religiöser Psycho-Manipulation.
Erkenne DICH SELBST oder füge Dich ein, in ein sterbendes Konzept, genannt „moderne Gesellschaft“ - JEDER EINZELNE von uns hat die WAHL!


 
crowd


Wir haben immer die Wahl. Die Entscheidung liegt bei jedem Einzelnen SELBST!


paradise

Die große Lüge dieser sozialisierten Gesellschaft und seiner „Sozialwissenschaft“, lässt sich am folgenden bekannten Beispiel belegen:
Stell Dir vor, Du sitzt in einer Linienmaschine -Reiseflughöhe- plötzlich ein dumpfer Schlag. Druckabfall in der Kabine; Du ringst nach Luft. Die Sauerstoffmasken fallen herunter....und Du mit Deiner antrainierten „sozialen Ader“, springst aus Deinem Sitz und hilfst anderen beim Maske aufsetzen, bis Du nach sehr kurzer Zeit aus den Latschen kippst – Sauerstoffmangel. Hmmm....da ist wohl was falsch gelaufen.
Das erste was jeder wohl tut, wenn er keine Luft mehr bekommt, ist, sich selbst die Maske ins Gesicht pressen, bis er wieder normal bei Sinnen ist. Dann können wir uns umschauen ob noch jemand Schwierigkeiten hat oder Hilfe benötigt. Die Moral von der Geschicht: Erst wenn es uns SELBST gutgeht können wir aus dem Vollen schöpfen und von unserer Aufmerksamkeit und Energie auch etwas abgeben - ja, wenn ich mehr habe, als ich substanziell zum Leben benötige, bin ich sogar dazu verpflichtet.

Offensichtlich gibt es aber Kräfte, die den Menschen mit aller Gewalt von seiner INDIVIDUATION abhalten sollen - von seinem WESEN als SCHÖPFER (Macher, Unternehmer, Kreativer....).
Dann wären nämlich alle "Spiele" beendet. Deshalb ist heute alles "sozial" vernebelt und gerade da liegt das Problem.
GRUPPEN-DENKEN zu etablieren ist das höchste Ziel der Kontroll- und Macht-Verfechter . Nur so lassen sich Menschen fern-steuern und eine zwingende, Druck erzeugende Gruppendynamik aufbauen.
Deshalb wird es niemals ausschließliche  "Gemeinschafts-Lösungen"  geben. Das scheitert schon an der menschlichen "Schwarmdummheit" ("viele Köche verderben den Brei") - ein weiterer Beleg, dass das "Sozial-Dogma" künstlich etabliert wurde. Aber selbst unsere Städte und Dörfer wurden schon unter dem "geistigen Virus" der Herden-Mentalität erbaut.
Die keltische "Wohn-Raum"-Verteilung können wir in manchen Teilen Deutschlands oder jedes mittel / osteuropäischen Landes heute noch erahnen: Weitläufig verteilte Höfe und Landsitze und FREIER LEBENSRAUM in der Natur, wo sich niemand gegenseitig "auf die Füße tritt" und der Mensch genügend Raum hat, friedlich und frei seine eigene Mitte zu finden.

Wir können in den Interessensbereichen, die wir teilen, kooperieren, aber Gemeinschaften haben noch nie wirkliche FREIHEIT gebracht. Große Gemeinschaften funktionieren IMMER nur mit straffer Regelung und Organisation oder gar nicht (siehe „Staat“)!
Die Menschen können eine fundamentale Vision und ein großes Ziel teilen - und das sollten oder müssen sie sogar - aber den Weg dort hin wird -und muss- jeder anders beschreiten - individuell!

Dann wäre der Damm gebrochen und die Menschen würden auf allen Ebenen das Prinzip dahinter endlich erkennen:
SELBST-VERANTWORTUNG, EMPATHIE, WAHRHEIT, EHRENHAFTES HANDELN, AUFRICHTIGKEIT und immer wieder die „goldene Regel“: WAS DU NICHT WILLST DAS MAN DIR TU´, DAS FÜG´ AUCH KEINEM ANDEREN ZU - die WERTE unserer Vorfahren übrigens, die heute von „progressiven“ Interessensgruppen so gerne unter den Teppich gekehrt werden!
Jedes MENSCHLICHE Zusammenleben funktioniert nur mit empathisch-kooperativer FREI-WILLIGKEIT und eben nicht mit "Gesetzen", Verboten, Statuten und erzwungener "Herden-Erziehung"!

körperschaftliche Gesetze sind für Funktionsmenschen geschaffen, für Bio-Roboter und Weisungs-Empfänger, die keine EIGENEN Gesetze, Regeln und Pflichten aus sich selbst heraus wahrnehmen - eben für "PERSONEN" (=Körperschaften) - und alles was wir in unserer 6000 Jährigen Konditionierung immer und immer wieder erschaffen sind erneut fiktive Regeln und "Gesetze" also EINSCHRÄNKUNGEN!

rules 

Alles was wir an Regeln brauchen bekommen wir aber -groß geschrieben- auf einem Din A5 Blatt unter und ist im Wortlaut das Gleiche, das wir auch IN UNS SELBST finden, wenn wir uns die Ruhe nehmen, hineinzuhorchen !

Grundsätzlich gilt für diese "moderne", menschengemachte Welt: Glaube nichts, hinterfrage alles ! Gerade auch die Dinge die selbstverständlich scheinen, die „Tradition“ sind, die als „alternativlos“ dargestellt werden und die für jedermann offensichtlich sind. Hinter jeder Nachricht, hinter jeder Information steht eine ABSICHT und ein INTERESSE - welches nur selten genau DEINE Absicht oder DEIN Interesse sein kann!
Deine eigenen ABSICHTEN und INTERESSEN kannst aber immer nur DU SELBST definieren! Leider tun das die wenigsten Menschen und lassen sich von fremden Interessen lenken, die sie nicht einmal erkennen oder greifen können, weil ihnen die nötige Sichtweise und eben die innere Achtsamkeit fehlt. Die Mehrheit der Menschen verbringt ihr Leben damit, irgend etwas oder irgend jemandem nachzulaufen, zu jemandem oder etwas aufzuschauen und sich dabei klein(er) zu fühlen oder sich vor fremde Kärren spannen zu lassen, um diese zu ziehen. Die wenigsten beschäftigen sich leider mit ihrer eigenen Freiheit, Souveränität, charakterlichen Vervollkommnung oder der Erweiterung ihrer Wahrnehmung und ihres Bewusst-Seins.

Eine Krankheit auf diesem Planeten ist die Tendenz der Masse, willige Vertreter einer Sache zu sein,
ohne zu wissen, worum es sich dabei wirklich handelt.

(Barbara Marciniak, amerik. Autorin)

Wenn wir beginnen, Dinge, Ereignisse und Zusammenhänge zu hinterfragen -gerade die, die „öffentlich“ oder allgemein als selbstverständlich oder „unumstößlich“ gelten, werden sich plötzlich Informationen erschließen und logisch erscheinen, die vorher scheinbar überhaupt nicht existiert haben oder die wir immer nur als „Blödsinn“ oder „Spinnerei“ abgetan haben. Es eröffnen sich Sichtweisen und Verknüpfungen, die unser Verständnis unser Bewusst-Sein wachsen lassen und uns selbst als Individuen unsere unermesslich Verantwortung in diesem universellen Gesamtprozess vor Augen führen. Jeder vollkommenere Mensch transformiert auch das große Ganze zum Besseren. Nicht die (staatlich erzwungene) Gemeinschaft führt zu "besseren" Menschen, sondern der einzelne, bessere Mensch führt zu einer sinn-vollen, freiwillig-kooperativen Gemeinschaft!